Seen sanierenDer Natur wird manchmal übel mitgespielt. Sie kann vieles verarbeiten und sich so manches Mal durch eigene Kraft erholen. Doch die Natur ist nicht immer stark genug, um schädlichen Umwelteinflüssen zu trotzen. Hier ist der Mensch gefordert, einzugreifen. Chemie und Biologie sind Wissenschaften, die in der Natur ihren Ursprung haben. Die Sanierung des Groß-Glienicker Sees ist ein Beispiel, wie diese Wissenschaften eingesetzt werden, damit sich die Natur erholen kann. Der Einsatz von SIDRA Eisen(III) spielte dabei eine wesentliche Rolle.In einem See, in den zuviel Phosphat eingeleitet wird, nimmt der Gehalt an Nährstoffen dermaßen zu, daß es sich schädlich auf das Gewässer auswirkt. Eine hohe Algenmasse ist eine der Folgen. Gerade stehende oder langsam fließende Gewässer laufen zudem Gefahr, durch Einleitungen ihre natürlichen Eigenschaften und Reinigungskräfte zu verlieren. Wird ein See oder ein langsam fließendes Gewässer mit SIDRA Eisen(III) behandelt, läßt sich das überschüssige Phosphat einbinden. Die Zunahme von Nährstoffen und ein in seinen Ausmaßen schädliches Pflanzenwachstum werden verhindert. Es kommt zu einer Sanierung der Wasserkörper; Süßwasser verdient seinen Namen. Der Groß-Glienicker See wurde erfolgreich nach einem Verfahren behandelt, bei dem SIDRA Eisen(III)chlorid mit Eisenoxid kombiniert und direkt in das Gewässer geleitet wird. Mit diesem bewährten, chemisch-physikalisch wirkenden Verfahren konnte der See ebenso nachhaltig wie kostengünstig saniert werden. Der Natur wurde wieder zu ihrem Recht verholfen. Die jahrelange Einleitung von Nährstoffen und verschiedenen organischen Substanzen hat Sauerstoffmangel und Faulschlammbildung zur Folge. Die Bodensedimente nehmen zu; schließlich muß eine Ausbaggerung des Bodenschlammes vorgenommen werden. Mit dem Einsatz von SIDRA Eisen(III) wird auch hierbei eine optimale Entwässerung ermöglicht. Das klare Filtratwasser kann in den See zurückgeführt werden. |


