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Phosphate eliminieren

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Anwendung Anwendung
Aufgaben
Anwendungsbeispiele
Phosphate eliminieren
Schlamm konditionieren
Zur Entlastung fällen - CSB reduzieren
Seen sanieren
Trinkwasser aufbereiten
Blähschlamm bekämpfen
Entfernung von Sulfiden/ Schwefelwasserstoff im Faulgas
Industrieabwasser klären
Emulsionen spalten
Umgang Umgang

Phosphate eliminieren

Das Element Phosphor kommt in der Natur in Form von Phosphaten in großen Mengen vor.

Weshalb muß man also einen Stoff, der in gewissen Mengen sogar lebensnotwendig ist, "eliminieren"?

Die "Düngewirkung von Phosphat macht sich in Gewässern in Form von erheblichem Algenwachstum (Eutrophierung) bemerkbar. Schon 1 g Phosphatphosphor kann Ursache für die Bildung von mehr als 100 g Algen und Phytoplankton sein. So sind erhöhte Phosphatmengen im Wasser Ursache massenhafter Algenentwicklung mit den bekannten Folgen für Seen und Meere.


Auch nach der Einführung phosphatfreier Wasch- und Reinigungsmittel müssen Phosphate aus dem Abwasser entfernt werden.

Dem Betreiber einer Kläranlage stehen heute die Möglichkeiten offen, über biologische und/oder mechanische Verfahren, einen Phosphatabbau zu erreichen.

Die biologischen Verfahren gelten als modern und rühmen sich, keinen oder nur geringen Mehranfall an Abwasserschlamm zu erzeugen.

Dieser Vorteil muß mit erheblichem Investitionsaufwand für zusätzliches Klärbeckenvolumen und erhöhtem Baugeländebedarf teuer gekauft werden.

Unter chemischer Phosphatentfernung versteht man die seit vielen Jahren bekannten und bewährten Fällungsverfahren, die nach der Reaktionsgleichung

ablaufen.

Hier agiert ein positiv geladenes Eisenion mit den negativ geladenen Phosphation zum schwerlöslichen Eisenphosphat. Das ausgefällte Eisenphosphat gelangt zusammen mit anderen Feststoffpartikeln in den Schlamm.

Je nach gewähltem Zugabeort des Fällungsmittels innerhalb einer bestehenden Kläranlage spricht man von Vorfällung, Simultanfällung oder Nachfällung.

Zusätzlicher Platz- oder Investitionsbedarf entsteht mit Ausnahme für die Lager- und Dosierstation nicht. Allerdings setzt die Nachfällung, die in ihrer modernsten Form, der Flockenfiltration, auch allerhöchste Anforderungen an P-Ablaufwerte erfüllt, zusätzliche Bauwerke und Anlagenteile voraus.

A = Vorklärung
B = Belebung
C = Nachklärung
D = Fällmittel
F = Filter
 


Die Phosphatfällung mit SIDRA Eisen(III), den praktischen, leicht zu dosierenden, dreiwertigen Eisensalz-Lösungen bietet folgende Vorteile und positive Nebeneffekte:
  • hohe Wirtschaftlichkeit
  • unmittelbar einsetzbar
  • gebrauchsfertig
  • temperaturunabhängig
  • erhöhte Prozeßstabilität
  • verbesserte Reinigungsleistung der Gesamtanlage
  • weitgehende CSB-Eliminierung
  • weitergehende Feststoff-Elimination
  • geringste Phosphatablaufwerte
  • Stabilisierung der Belebtschlammflocken
  • Verringerung des Schlammindex
  • Verhinderung der Blähschlammbildung
  • positiv stimulierende Wirkung auf die Nitrifikation
  • Verminderung von Geruchsemissionen
  • Eliminierung von Schwefelwasserstoff (H2S) im Faulgas
  • verbesserte Schlammeindickung
  • verbessertes Filtrationsverhalten bei nachgeschalteten
  • Entwässerungsvorgängen
Der Einsatz von SIDRA Eisen(III) kann eine bereits bestehende biologische P-Eliminierung unterstützen, verbessern und wirtschaftlicher gestalten:
  • sichere Erfüllung der Mindestanforderung an die P-Ablaufkonzentration
  • bessere Fixierung des Phosphates im Belebtschlamm, dadurch
    geringere Phosphatrücklösung
  • sichere Restphosphatentfernung reduziert den Gesamtaufwand für Meß- und Regeltechnik