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Dosierung

SIDRA-Eisen-III-salz-Lösungen können sowohl in der Lieferform als auch in Verdünnung mit Wasser dosiert werden.

Dabei erfolgt die Vermischung problemlos in einer turbulenten Zone des Wasser- oder Abwasserstromes. Als Dosierpumpen haben sich Kolbenmembranpumpen bestens bewährt. Bei gleichzeitiger Verdünnung kann die Original-Lösung aber auch über einen Injektor mit dem Treibwasser zur Dosierstelle gefördert werden.

Bei vielen Anwendungsmöglichkeiten entscheidet die optimale Vermischung mit dem zu behandelnden Medium über den Wirkungsgrad und damit auch über den technischen und wirtschaftlichen Erfolg. Der Einsatz eines leistungsfähigen Mischaggregates (z. B. Statikmischer, Rohrmischer, Turbomischer etc.) kann sich oftmals in kurzer Zeit amortisieren. Auch die Wahl der/des Dosierpunkte(s) (Mehrpunktdosierung) spielt eine wesentliche Rolle und sollte in Vorversuchen ermittelt werden.

Selbstverständlich gilt dies auch für die Dosiermenge, die je nach Anwendung und gewünschtem Resultat sein kann. (Weitere Hinweise siehe Information "Anwendung")

Die Zuführung von Eisen-III-salz-Lösung vom Vorratstank zur Verbrauchsstelle erfolgt mittels einer regelbaren Dosierpumpe. Die sichere und exakte Regelung der notwendigen Dosiermenge ist auch im Hinblick auf den wirtschaftlichen Einsatz der Produkte bedeutsam.

Kolben- oder Kolbenmembranpumpen mit normalen elektrischen Antrieb oder frequenzgesteuerte Magnet-Membranpumpen haben sich zu diesem Zweck seit Jahren bewährt.

Bei sehr vielen Anwendungsgebieten für SIDRA Eisen-III-salz-Lösungen empfiehlt sich eine automatische Regelung der Dosierpumpen, um 
  • den technisch und wirtschaftlich günstigen Effekt zu erzielen und 
  • eine möglichst einfache Betriebsführung zu garantieren. 
Eine zusätzliche Einflußnahme von einer zentralen Schaltwarte kann darüber hinaus von Vorteil sein.

Als Steuerwert in der Wasser/Abwassertechnik eignet sich das "0 - 20 Milliampere-Signal" ausgehend von einer gemessenen Wasser-, Abwasser- oder Schlammenge.

Bei der Auslegung einer Dosierpumpe geht man davon aus, daß im Normalbetrieb 50 - 70 % der maximalen Förderleistung erreicht werden.

Sicherzustellen ist bei mengenproportional gesteuerten Dosierpumpen, daß auch im unteren Leistungsbereich (z. B. 0 - 10 % der max. Förderleistung) die Fördermenge absolut linear proportional mit dem Steuerwert variiert, damit beispielsweise im Nachtbetrieb bei vorwiegend geringer Wasser/Abwassermenge die richtige Dosierung erfolgt.

Da die beschriebenen Dosierpumpen robuste und betriebssichere Geräte darstellen, erübrigt sich normalerweise die Installation von Doppelpumpen, sofern für einen schnellen Austausch Ersatzmotor, -gehäuse usw. einsatzbereit lagern.

Je nach Anwendung und gewünschten Effekt schwankt die notwendige Dosiermenge der gebrauchsfertigen SIDRA Eisen-III-Lösung zwischen wenigen g (z. B. bei Flockungsvorgängen in der Wasseraufbereitung) und mehreren kg (z. B. bei der Schlammkonditionierung) pro m³ zu behandelndem Medium. Daraus resultiert, daß für die Auslegung der Dosiereinrichtung entweder repräsentative Erfahrungswerte oder zuverlässige Ergebnisse aus Vorversuchen vorliegen müssen.