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Blähschlamm bekämpfen

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Anwendung Anwendung
Aufgaben
Anwendungsbeispiele
Phosphate eliminieren
Schlamm konditionieren
Zur Entlastung fällen - CSB reduzieren
Seen sanieren
Trinkwasser aufbereiten
Blähschlamm bekämpfen
Entfernung von Sulfiden/ Schwefelwasserstoff im Faulgas
Industrieabwasser klären
Emulsionen spalten
Umgang Umgang

Blähschlamm bekämpfen

Das Auftreten von Blähschlamm ist ein Phänomen, das den Wirkungsgrad einer Abwasserreinigungsanlage negativ beeinflußt. Blähschlamm entsteht durch das Auftreten von fadenförmigen Bakterien, die das Sedimentationsvermögen des Schlamms verschlechtern. Das Wachstum dieser Fadenbakterien wird begünstigt durch ein Unterangebot an Phosphat bzw. ein zu geringes Phosphor-Stickstoff-Verhältnis im Belebtschlamm (niedriger als 1 : 3).

Besonders Kläranlagen mit hohem gewerblichen Abwasseranteil neigen zur Blähschlammbildung.
  • Milchverarbeitung
  • Getränkeindustrie
  • Gemüse- und Obstverarbeitung
  • Papier- und Textilindustrie
  • fördern das Wachstum der Fadenbakterien.
Blähschlamm verursacht einen hohen Schlammindex und bewirkt dadurch ein erhöhtes Schlammvolumen in der Kläranlage sowie den Schlammantrieb aus der Nachklärung. Die Reinigungsleistung der Kläranlage sinkt und vorgegebene Ablaufwerte können nicht eingehalten werden. Die Zahlung von höheren Abgaben ist die Folge.

Die Zugabe von SIDRA Eisen(III) wirkt dem Blähschlamm entgegen. Es kommt zur Bildung von Eisenphosphat. Diese Reaktion führt zu einer signifikanten Erhöhung des Phosphorangebotes und zu einer Fixierung des Phosphors im Belebtschlamm (Verbesserung des P/N-Verhältnisses).
Ergebnis: Das Wachstum der fadenförmigen Bakterien wird zurückgedrängt.

Darüber hinaus wirkt SIDRA Eisen(III) im physikalischen Sinne als Flockungs- und Beschwerungsmittel.

Ergebnis: Verbesserung der Belebtschlammsedimentation.